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Kondome Wozu Kondome?

Kondome bieten eine einzigartige Kombination von Vorzügen:

  • sie schützen vor HIV,
  • sie verringern das Risiko einer Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI),
  • sie schützen vor ungewollter Schwangerschaft bzw. einer ungewollten Vaterschaft,
  • sie werden nur im aktuellen Bedarfsfall angewandt,
  • sie haben keine schädlichen Neben- und Nachwirkungen,
  • sie sind ein preiswertes Verhütungsmittel.

Bei einigen Sexualpraktiken besteht das Risiko einer Ansteckung mit sexuell übertragbaren Infektionen (STI), vor denen Kondome nicht schützen können. Dies gilt vor allem für Kontakte, bei denen der Mund im Spiel ist - wie zum Beispiel Oralverkehr oder oral-anale Praktiken. Einige sexuell übertragbare Infektionen (STI) können bei solchen Kontakten durchaus übertragen werden, während das Risiko einer HIV-Übertragung in diesen Fällen äußerst gering ist. Schutz bieten in diesen Fällen so genannte Dental Dams.

Kondome rechtzeitig überziehen

Ein Kondom wird übergerollt, bevor der erigierte Penis in die Nähe der Schleimhäute der Partnerin oder des Partners kommt. Denn sexuell übertragbare Infektionen (STI) können beim Schleimhautkontakt übertragen werden.
Zudem können sich bei zunehmender Erregung Lusttropfen an der Penisspitze bilden. Diese enthalten Spermien und manchmal auch Krankheitserreger.

Apropos Menstruation

Während der Menstruation sind Frauen beim Vaginalverkehr insgesamt anfälliger für Krankheitserreger: Der Muttermund ist leicht geöffnet, die Schleimhaut kann gereizt sein. Das erhöht das Risiko für eine Ansteckung mit sexuell übertragbaren Infektionen (STI), auch für eine HIV-Infektion.

Wenn eine Frau selbst HIV-infiziert ist, besteht für den Sexualpartner oder die Sexualpartnerin ein erhöhtes Risiko einer HIV-Infektion durch das Menstruationsblut. Ein konsequenter HIV-Schutz ist gerade dann notwendig.

Vorsicht! Dies bietet keinen Schutz:

Keinen Schutz vor einer Ansteckung mit HIV oder anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) bieten:

  • die Sterilisation des Mannes oder der Frau,
  • die Verwendung samenabtötender Mittel wie z.B. Scheidenzäpfchen,
  • die Benutzung anderer Schwangerschafts-Verhütungsmittel wie z.B. Pille, Spirale oder Diaphragma.

Mehr zum Thema

Weitere Informationen

Wenn Sie mehr über sexuell übertragbare Infektionen (STI), HIV/Aids oder andere Verhütungsmittel wissen wollen, finden Sie dies auf den folgenden BZgA-Seiten:

Mehr zu STI
Mehr zu HIV/Aids
Verhütungsmittel aller Art

HIV-Übertragung

Wo Risiken bestehen und wo nicht - Situationen / Risiken /...

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