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HIV / Aids HIV-Test

Ein HIV-Test schafft Gewissheit, ob eine HIV-Infektion vorliegt oder nicht. Die heute üblichen Testverfahren suchen nach HIV-Antikörpern im Blut oder direkt nach dem Virus oder seinen Bestandteilen.

Nach einer Ansteckung mit HIV bildet der Körper im Blut sogenannte Antikörper. Diese Antikörper können oftmals schon nach drei bis sechs Wochen, in der Regel spätestens nach drei Monaten, zuverlässig nachgewiesen werden. Will man nach einem Risikokontakt ausschließen, dass man sich mit HIV infiziert hat, sollte man daher - je nach Testverfahren - zwischen sechs Wochen und drei Monaten bis zu einem Test warten. In den meisten deutschen Laboratorien werden sogenannte Antigen-Antikörpertests verwendet. Diese Tests erlauben in der Regel nach sechs Wochen eine sichere Aussage. Die in vielen Beratungsstellen verwendeten Schnelltests können im Vergleich mit diesen Antigen-Antikörpertests die HIV-Antikörper erst etwas später nachweisen. Eine sichere Aussage ist hier nach circa drei Monaten möglich.

Wenn HIV-Antikörper nachgewiesen wurden, also eine HIV-Infektion besteht, nennt man das Ergebnis "positiv". Wenn keine HIV-Infektion nachgewiesen wurde, heisst das Ergebnis "negativ". Ein positives Testergebnis sagt übrigens nichts darüber aus, ob und wann jemand an Aids erkranken wird; die häufig gehörte Bezeichnung „Aidstest“ ist daher falsch.

Oft ist es sinnvoll, bei der Gelegenheit eines HIV-Testes auch auf andere sexuell übertragbare Infektionen (STI) zu untersuchen, die dann gezielt behandelt (und oft geheilt) werden können. Falls Sie Symptome einer STI bei sich vermuten, suchen Sie bitte möglichst bald ärztlichen Rat!

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