Eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
HIV wird nicht über Speichel, Urin, Kot, Tränenflüssigkeit und Schweiß übertragen, so dass in folgenden Situationen kein Infektionsrisiko besteht:
Kein Risiko bei Küssen. Bei Zungenküssen ist ein Risiko theoretisch nicht auszuschließen, aber weltweit in keinem Fall als Übertragungsweg nachgewiesen.
Kein Risiko bei Haut- und Körperkontakten wie Händeschütteln, Streicheln, Schmusen.
Kein Risiko. Niemand kann sich anstecken, auch wenn er mit einem Infizierten in einer Familie oder Wohngemeinschaft eng zusammenlebt.
Kein Risiko. Auch durch Anhusten oder Niesen kann man nicht mit HIV infiziert werden.
Kein Risiko
Kein Risiko. Die gemeinsame Benutzung von Essgeschirr birgt keine Gefahr. Auch Kleidung oder Wäsche von Infizierten muss nicht gesondert gewaschen werden.
Kein Risiko. HIV kann bei der gemeinsamen Benutzung von Gemeinschaftseinrichtungen nicht übertragen werden.
Kein Risiko durch medizinische Maßnahmen bei Beachtung der üblichen Hygienevorschriften (d.h. Benutzung von Einwegmaterial oder sicher keimfrei gemachten Instrumenten).
Bei Gabe von Blut und Blutplasma besteht trotz sehr effektiver Sicherungsverfahren ein - äußerst niedriges - Restrisiko. Deswegen wird bei planbaren Operationen die Eigenblutspende empfohlen. Inaktivierte Blutprodukte sind bei ordnungsgemäßer Herstellung praktisch HIV-sicher.
Kein Risiko, wenn die bestehen- den Hygieneregeln eingehalten werden. Alle stechenden oder schneidenden Gegenstände, die mit Blut in Kontakt kommen können, immer nur einmal benutzen oder wirksam desinfizieren.
Rat: Piercen, Tätowieren oder Ohrlochstechen nur bei Fachkräften.
Kein Risiko
Wir beantworten Ihre Fragen zu HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Infektionen - telefonisch und online.