Eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Sofortmaßnahmen nach einem möglichen Infektionsrisiko können dazu beitragen das Ansteckungsrisiko zu senken.
Postexpositionsprophylaxe bedeutet, dass versucht wird, eine Ansteckung mit einem Erreger durch eine vorbeugende Behandlung zu verhindern. Im medizinischen Bereich wird die Schutzwirkung einer PEP mit 80% angegeben, vergleichbare Zahlen zur PEP im sexuellen Bereich liegen leider nicht vor.
Damit die Behandlung wirksam ist, muss möglichst früh nach einem Infektionsrisiko mit einer vierwöchige Gabe von HIV-Medikamenten begonnen werden.
In den Richtlinien der "Deutsch-Österreichischen Empfehlungen" sind die Voraussetzungen aufgeführt, unter welchen eine PEP eine sinnvolle Maßnahme darstellt:
In einem Notfall sollten Sie sich möglichst sofort an eine HIV-Schwerpunktpraxis oder das nächstgelegene Krankenhaus mit einer HIV-Ambulanz wenden.
Auf der Seite www.hivreport.de finden Sie eine Liste mit Kliniken, die eine PEP anbieten.
Beratung und weitere Informationen zur PEP bekommen Sie auch bei der Telefon- und Onlineberatung der BZgA.
Wir beantworten Ihre Fragen zu HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Infektionen - telefonisch und online.