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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung


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Solidarität und soziale Integration: Bausteine wirkungsvoller Prävention!

HIV-Prävention in Deutschland ist erfolgreich - auch durch Solidarität und Mitmenschlichkeit

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung startete 1985 im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit die bundesweite Aids- Aufklärungskampagne für die Gesamtbevölkerung. Die heute fast allen Menschen vertraute Kampagne Gib Aids keine Chance wurde breit angelegt. Neben den "klassischen" Massenmedien wie Anzeigen, Plakate, Fernseh- und Kinospots wurden viele andere Möglichkeiten öffentlicher Kommunikation genutzt, um möglichst viele Menschen möglichst intensiv zu erreichen. Die "Schaffung eines Einstellungsklimas der Bevölkerung, das gegen die Stigmatisierung und Ausgrenzung HIV-Infizierter und Aids-Kranker gerichtet ist" war von Beginn an und bis heute ein erklärtes und wichtiges Oberziel.

Den Wert und die zwingende Notwendigkeit der sozialen Integration Betroffener deutlich zu machen, das "Leben mit Aids" auch für Nichtbetroffene nachvollziehbar werden zu lassen und möglichst authentische Einblicke in Lebensweisen zu geben: dies ist der Ansatz der BZgA-Kampagne. Auch wer persönlich und bewusst keinen Menschen mit HIV und Aids kennt, kann so eine möglicherweise vorhandene Distanz abbauen und einen tragfähigen Zugang zur Lebenswelt Betroffener und Gefährdeter finden.

Dazu wurden seit 1987 von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung viele Fernsehspots zum Thema "Solidarität" produziert und (anfangs vor allem von den öffentlich-rechtlichen) Fernsehsendern kostenlos ausgestrahlt. Ein großer Fernsehfilm ("Unsichtbare Mauern" in Koproduktion mit dem ZDF) erreichte mehr als ein Viertel der gesamten deutschen Bevölkerung. Darüber hinaus gab und gibt es Broschüren, Anzeigen und Plakate, die das "Leben mit Aids" zeigen und ihm ein menschliches Gesicht geben



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