
Eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Ein HIV-Test sollte immer dann in Betracht gezogen werden, wenn Sie ein Risiko ein Ansteckung mit HIV oder einer anderen sexuell übertragbaren Krankheit hatten oder dies vermuten.
Die mögliche Übertragung von HIV von einer infizierten Mutter auf das Kind während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder beim Stillen kann heute durch medizinische Maßnahmen in über 98% der Fälle verhindert werden. Dazu muss die HIV-Infektion der Mutter jedoch dem Arzt rechtzeitig bekannt sein. Ein HIV-Test ist deshalb im Rahmen der Schwangeren-Vorsorgeuntersuchung vorgesehen und kann von jeder Frau in Anspruch genommen werden. Sprechen Sie am besten Ihren Arzt auch von sich aus darauf an.
In den ersten Monaten nach einem möglichen Infektionsrisiko sollten Sie kein Blut oder Plasma spenden. Und auf keinen Fall sollten Sie versuchen, etwa über den Weg einer solchen Spende ein kurz (also mehrere Wochen) zurückliegendes Ansteckungsrisiko abzuklären - Sie würden dadurch die Empfänger unter Umständen massiv gefährden. Der HIV-Test ist erst nach 3 Monaten wirklich aussagekräftig!
Wir beantworten Ihre Fragen zu HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Infektionen - telefonisch und online.