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Wenn der HIV-Test "positiv" ist, was dann?

gespraech positives ergebnis

Eine HIV-Infektion verändert das Leben grundlegend. Doch die Chancen auf eine längere Zeit ohne Krankheitssymptome haben sich in den letzten Jahren deutlich gebessert. Voraussetzung: Sie leben gesundheitsbewusst, Sie lassen sich regelmäßig medizinisch betreuen und Sie halten sich an die ärztlichen Empfehlungen.

HIV-positiv sein heißt, lebenslang für andere Menschen ansteckend zu sein. Im Blut und in anderen zellreichen Körperflüssigkeiten wie Scheiden- oder Samenflüssigkeit befindet sich ansteckungsfähiges HIV. Übrigens: Auch wenn das Virus als Folge der Medikamente im Blut nicht mehr nachweisbar ist, kann die HIV-Konzentration in der Samenflüssigkeit oder im Scheidensekret noch hoch genug sein, um andere anzustecken!

Im eigenen Interesse ist es sinnvoll, behandelnden Ärzte über Ihre HIV-Infektion zu informieren. Dadurch können für Sie wichtige Entscheidungen für die individuelle Diagnose und Behandlung besser getroffen werden.

Sie sollten auch Ihre Sexualpartnerinnen und -partner über die Infektion informieren. Vor allem aber: Die konsequente Benutzung von Kondomen bei Sexualkontakten ist unbedingt notwendig - zu Ihrem eigenen Schutz vor weiteren Infektionen, aber vor allem zum Schutz Ihrer Partnerin oder Ihres Partners!

Bitte denken Sie auch daran: HIV-Infizierte dürfen...

  • kein Blut oder Plasma,
  • keine Organe und
  • keinen Samen

spenden. Spenderausweise müssen vernichtet werden.

Wie die Mitteilung Ihrer Infektion auf Ihre Familie, Lebenspartner, Freunde oder Bekannte wirkt, kann kaum vorausgesagt werden. Deshalb sollten Sie bereits vorher die Unterstützung von erfahrenen Beraterinnen und Beratern oder von Selbsthilfegruppen nutzen. Um die Probleme, die sich ergeben können, besser bewältigen zu können.



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