Eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Beim HIV-Test wird das Blut auf Antikörper untersucht, die sich einige Wochen nach einer HIV-Infektion als Reaktion auf eine Ansteckung mit HIV bilden. Von daher ist die umgangssprachlich häufig verwendete Bezeichnung "Aids-Test" falsch; als "Aids" bezeichnet man nur das - oft erst viele Jahre nach der Infektion eintretende - Vollbild der durch HIV ausgelösten Erkrankung.
Die Bildung von HIV-Antikörpern ist fast immer binnen 12 Wochen nach einer Infektion abgeschlossen. Daher bietet der HIV-Test erst 3 Monate nach einer möglichen Infektion eine genügend hohe Sicherheit der Aussage. Wenn HIV-Antikörper nachgewiesen wurden, also eine HIV-Infektion besteht, nennt man das Ergebnis "positiv". Wenn keine HIV-Infektion nachgewiesen wurde, heisst das Ergebnis "negativ".
Oft ist es sinnvoll, bei der Gelegenheit eines HIV-Testes auch auf andere sexuell übertragbare Krankheiten (STD) zu untersuchen, die dann gezielt behandelt (und oft geheilt) werden können. Falls Sie Symptome einer STD bei sich vermuten, suchen Sie bitte möglichst bald ärztlichen Rat!
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