Sie sind hier:

Ausstellung GROßE FREIHEIT Über die Ausstellung

Thema

Mit der Ausstellung „GROßE FREIHEIT– liebe.lust.leben.“ greift die BZgA auf unkonventionelle Art und Weise ein Thema auf, das vielen Menschen noch viel zu wenig bekannt ist: Das Risiko, sich mit einer sexuell übertragbaren Infektion, STI, anzustecken und daran zu erkranken. STI können nicht nur das Risiko einer HIV-Infektion um ein Vielfaches erhöhen, sondern können die Gesundheit einer infizierten Person auch erheblich schädigen, wenn sie nicht erkannt und behandelt werden.

Zielgruppen

Das Ausstellungsangebot ist kostenfrei und wendet sich an Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren. Für den Besuch empfiehlt die BZgA ein Mindestalter von 14 Jahren, weil die Ausstellung verschiedene Aspekte von Sexualität, mögliche Ansteckungsrisiken beim Geschlechtsverkehr und unterschiedliche sexuelle Verhaltensweisen thematisiert. Eine gewisse Reflektionsfähigkeit und Reife erleichtern daher den Zugang zur Ausstellung und zu ihren Inhalten.

Was zeigt die Ausstellung?

In der Erlebnisausstellung begegnen Besucher/ -innen acht fiktiven Protagonisten, mitten aus dem Leben gegriffen: Frauen und Männern, einige hetero- andere homosexuell. Alle acht wünschen sich die „GROßE FREIHEIT“, ihre Liebe und ihre Lust auszuleben. Und alle müssen entscheiden, wie sie dabei mit den Themen STI und HIV umgehen.

Acht Menschen, 24 Stunden, achtmal Sex, einmal HIV

Diese fiktiven Personen hat die BZgA gemeinsam mit jungen Erwachsenen entwickelt. Die Ausstellung ermöglicht es den Besucherinnen und Besuchern, durch die Geschichten dieser Protagonisten die genannten Themen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und Parallelen zum eigenen Leben zu ziehen. Besucher und Besucherinnen können die Protagonisten durch einen Tag ihres Lebens begleiten, mit ihnen interaktiv in Kontakt treten und wichtige Entscheidungen für sie mitbestimmen.

Mitmachen, Mithören, Miterleben

Über 50 interaktive Exponate laden dazu ein, sich durch Anfassen, Hören und Mitmachen spielerisch mit den Tabuthemen STI und HIV zu befassen. Wer hat vorher schon mal eine „Kondomschule“ besucht oder in einem täuschend echten Tonstudio sein eigenes Musikvideo zum Thema STI aufgenommen?

HIV- und STI- Beratung

Ein wesentlicher Bestandteil des Ausstellungskonzepts ist es, dass die örtlichen Fach- und Beratungsstellen zur HIV- und STI-Prävention als Partner und lokale Experten aktiv bei der Durchführung der Ausstellung mitwirken. Sie stehen den Besuchern und Besucherinnen gemeinsam mit dem BZgA-Team für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Geschlechtsspezifische Angebote

Um sensibel und angemessen auf die verschiedenen Beratungsbedarfe von Frauen/ Mädchen und Jungen/ Männern eingehen zu können, bietet die Ausstellung zwei geschlechtsspezifische Beratungsräume. Hier haben Einzelne oder auch kleine Gruppen, die Möglichkeit, sich untereinander oder mit anwesendem Fachpersonal über „Liebe, Lust und Leben“ und den Schutz vor STI auszutauschen.

Was zeigt die Ausstellung nicht?

Über sexuell übertragbare Infektionen zu informieren, setzt eine offene und unverkrampfte Kommunikation über das Thema Sexualität voraus. In der Ausstellung sind jedoch keine Geschlechtsteile zu sehen und natürlich zeigen wir keine erotischen oder pornographischen Abbildungen, Fotos oder Filme. Die Darstellung der Infektionen erfolgt symbolhaft, es gibt keine abschreckenden Bilder.

Artikel bewerten:

Aktuell 3 Sterne (6034 Bewertungen)

Weitersagen: