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JugendFilmTage Module

Die folgenden Module zeigen Ihnen den Aufbau der JugendFilmTage und geben Ihnen einen Überblick über Ziele, Projektorganisation und Rahmenbedingungen.

Die Module bilden einen Leitfaden, der Sie durch den Weg der Projektorganisation der JugendFilmTage geleitet und Sie mit zahlreichen Checklisten und Arbeitshilfen unterstützt. Stellen Sie sich aus den vorgestellten Elementen Ihre individuellen und regional-spezifischen JugendFilmTage zusammen.

Grundsätzlich bestehen die JugendFilmTage aus 4 Modulen, die jedoch beliebig erweitert werden können. Die Grund-Module sind:

  • 1.

    Konzept zur Gestaltung Ihrer JugendFilmTage nach Ihren örtlichen Bedürfnissen, Zielen und Möglichkeiten.

  • 2.

    Filmvorführungen regen eine eigene Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler an und liefern die Inhalte, Anhaltspunkte und Stichworte, mit denen die Lehrkräfte im Unterricht die Themen vertiefen können.

  • 3.

    Mitmach-Aktionen motivieren Jugendliche, sich handlungsorientiert mit Sexualität, Liebe, Freundschaft, Schwangerschaft, Verhütung sowie HIV/Aids persönlich auseinander zu setzen.

  • 4.

    Praxisorientierte Serviceangebote für Lehrkräfte vertiefen Kenntnisse zu Themen der Sexualität und HIV/Aids und bearbeiten nachhaltig die Themen in der Schule mit den Schülergruppen weiter.

Ergänzend können Sie als Anreiz für die Teilnehmer/-innen der Aktionen kleine Preise (Give-Aways) und Broschüren kostenfrei bei der BZgA bestellen. Kinospots stellt die BZgA Ihnen gerne leihweise zur Verfügung.

Ihre JugendFilmTage-Termine können Sie unter Termine in den Kalender einstellen. Die BZgA freut sich über Anregungen, Tipps und Ideen, sowie über Ihre Erfahrungen zu dem Angebot der JugendFilmTage!

Die vier Grund-Module:

Konzept

Keine Veranstaltung ohne Konzept: Werden Sie sich zu allererst klar darüber, für wen Sie Ihre JugendFilmTage planen, welche Schwerpunkte Sie setzen wollen und was Sie organisatorisch bewältigen können.

Die JugendFilmTage lassen sich passend für die Bedürfnisse und Voraussetzungen in Ihrer Region arrangieren. Im ersten Schritt legen Sie deshalb Ihre Ausrichtung fest. Starten Sie Ihre Planung damit, sich einige Fragen zum möglichen Konzept zu stellen: Warum? Was? Wo? Wer? Überlegen Sie sich, wie Sie die JugendFilmTage in Ihrer Region gestalten möchten. Auf den folgenden Seiten finden Sie Antworthilfen.

Filme und Methoden

Gut gemachte Spielfilme setzen einen stark motivierenden Impuls, damit sich Jugendliche mit den Themen HIV/Aids und Sexualität persönlich auseinander setzen.

Die Filmauswahl bietet die thematische Grundlage Ihrer JugendFilmTage und ist "Aushängeschild" zugleich. Orientieren Sie sich bei der Wahl der Filme an Ihrer Zielgruppe. Lassen Sie sich dabei weniger von persönlichen Vorlieben als von den Sehgewohnheiten und Interessen Ihrer Zielgruppe lenken. Im Filmangebot der BZgA finden Sie eine Auswahl von rund 80 thematisch zugeordneten Spielfilmen.

Mitmach-Aktionen

Personalkommunikative Mitmach-Aktionen finden unmittelbar vor- und/oder nach den Filmen statt. Sie schaffen einen spielerischen, stark motivierenden Zugang für die Vermittlung der Präventionsinhalte.

Ziel der Mitmach-Aktionen ist es, die Jugendlichen in ein möglichst lebendiges und "wirksames" Gespräch zu bringen. Dies gelingt z.B. über ein Quiz, ein Würfelspiel, eine Meinungsabfrage, ein Puzzle oder einen Wurfstand. Neben dem Spaßfaktor und (neuen) "Einsichten" warten kleine Preise auf alle Mitspielenden.

Lehrkräftearbeit

Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende spielen eine wesentliche Rolle bei der Nachbereitung der JugendFilmTage und tragen auf diese Weise zu einer nachhaltigen Wirkung des Angebots bei.

Für die erfolgreiche Arbeit mit (anderen) Lehrkräften stehen Ihnen im Rahmen der JugendFilmTage verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Neben methodischen Anregungen können die Lehrtätigen wertvolle Kontakte zu außerschulischen Institutionen aus den Themenbereichen der JugendFilmTage knüpfen.