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JugendFilmTage Historie

Die JugendFilmTage "Sexualität, Liebe, Freundschaft und HIV/Aids" wurden im Jahr 2000 von verschiedenen Hamburger Institutionen gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt.

Die JugendFilmTage stellen eines der erfolgreichsten personalkommunikativen Projekte in den Bereichen der Sexualaufklärung und HIV/Aids-Prävention in Deutschland dar. Bundesweit wurden sie in den Jahren 2001 bis 2011 in über 270 Städten durchgeführt. So konnten in diesem Zeitraum mehr als 285.000 Schülerinnen und Schüler mit deren Lehrkräfte erreicht werden.

Das anfangs als „Vollservice“ angebotene Konzept der JugendFilmTage setzte die BZgA in den Jahren 2001 bis 2003 deutschlandweit als Veranstalterin in enger Zusammenarbeit mit regionalen Kooperationsnetzwerken rund 30 Mal sehr erfolgreich um.

Aufgrund des großen Erfolges der JugendFilmTage stieg die bundesweite Nachfrage. Auch aus kleineren Kommunen, in denen kein „Multiplexkino“ ansässig war, häuften sich die Anfragen. Durch die steigende Nachfrage wurde eine erneute Konzeptanpassung notwendig. Die Leistungen der BZgA zu den einzelnen Projekten wurden angepasst. Es entstanden daraus die „Angebotspakete“ der BZgA zu den JugendFilmTagen. Dadurch ist es gelungen, deutschlandweit jährlich mehr als 40 JugendFilmTage-Projekte zu unterstützen, anstatt wie in den Vorjahren nur knapp 10 Projekte.

Mehr und mehr wurden die Netzwerke in der Projektorganisation und -umsetzung geschult und dahingehend befähigt, eigenständig JugendFilmTage umzusetzen. In einigen Bundesländern wurden dafür zweitägige Coachingveranstaltungen angeboten, die durch Präventionsberater/innen der BZgA moderiert und geleitet wurden.

Daraus entwickelte sich bundesweit ein starkes Engagement in den Kommunen und Ländern, aus denen bis heute regelmäßige JugendFilmTage mit unterschiedlichen konzeptionellen Schwerpunkten hervor gehen. Dabei liegen die einzelnen Veranstaltungen in einer Größenordnung von 100 bis 3.000 Schülerinnen und Schüler. Sie finden in Multiplexkinos ebenso wie in Landratsämtern und Jugendzentren statt.

JugendFilmTage wurden fast in jedem Bundesland durchgeführt. In vielen Städten und Regionen sind die JugendFilmTage zu einer regelmäßigen Veranstaltung geworden. Einige Kommunen setzen die JugendFilmTage jährlich um und sind bereits seit 10 Jahren dabei. Sogar eine überregional vernetzte „Landestour“ der JugendFilmTage wurde etabliert, in der mehrere Kommunen innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten das Projekt umsetzten.

Seit 2000 sind die JugendFilmTage sehr erfolgreich mit Unterstützung der BZgA veranstaltet worden. Viele der einst formulierten Zielsetzungen sind erreicht, wie z. B.:

  • Verbreitung der Präventionsbotschaften zu HIV/Aids,
  • Verbreitung des Konzeptes der JugendFilmTage,
  • Erreichung von Schulen und deren Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler,
  • Unterstützung von Lehrer/-innen, die Themen Aids- und Sexualaufklärung im Unterricht zu bearbeiten,
  • Stärkung und Bildung regionaler Netzwerke,
  • Befähigung der Netzwerke JugendFilmTage eigenständig umzusetzen.

Im Jahr 2012 erfahren die JugendFilmTage eine erneute Veränderung. Die BZgA unterstützt die JugendFilmTage-Projekte weiterhin mit Medien/Materialien, Kinospots sowie mit einem Online-Internetleitfaden, in dem das Konzept und die Gestaltungsmöglichkeiten umfangreich dargestellt werden.

Die BZgA bedankt sich bei allen Institutionen, Beratungsstellen, Kommunen und weiteren Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern in ganz Deutschland für das großartige Engagement in den vergangenen Jahren im Rahmen der JugendFilmTage und wünscht Ihnen für alle weiteren Projekte viel Erfolg und alles Gute.