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Ausstellung GROßE FREIHEIT Besucherinfos

Tour 2016 & Öffnungszeiten

Der Ausstellungsbesuch ist kostenlos und wird ab einem Alter von 14 Jahren empfohlen. Die Ausstellung ist voll klimatisiert und für Rollstuhlfahrer/ -innen barrierefrei. 

Öffnungszeiten

Am Eröffnungstag:  14:00 bis 20:00 Uhr
Alle weiteren Tage: 9:00 bis 20:00 Uhr

Ort Adresse Zeitraum Gruppenanmeldung
Brandenburg an der Havel Neustädtischer Markt 25. - 30. Apr. 2016
Lübeck Koberg 09. - 14. Mai 2016
Düsseldorf Schadowplatz 30. Mai - 04. Jun. 2016
Berlin Marzahn-Hellersdorf Alice-Salomon-Platz 13. - 18. Jun. 2016
Schwäbisch Hall Haalplatz 04. - 09. Jul. 2016
Dessau-Roßlau Zerbster Straße Süd / Markt 15. - 20. Aug. 2016
Weimar Goetheplatz 19. - 24. Sep. 2016
Erlangen Schlossplatz 24. - 29. Okt. 2016 Nur per Online-Anmeldung

 

FAQs

STI sind sexuell übertragbare Infektionen. Früher wurden STI etwas ungenauer als „Geschlechtskrankheiten“ bezeichnet. Die Abkürzung STI geht zurück auf den englischen Begriff „sexually transmitted infections“. STI sind nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt weit verbreitet. Dazu gehören alle Krankheiten, die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden, wie HIV, Gonorrhö, Syphilis, Herpes, Hepatitis B und C, HPV, Chlamydien und Trichomonaden. Einige STI können aber auch ohne Geschlechtsverkehr übertragen werden.

Mit der Ausstellung „GROßE FREIHEIT– liebe.lust.leben.“ greift die BZgA ein Thema auf, das vielen Menschen noch viel zu wenig bekannt ist: Das Risiko, sich mit einer sexuell übertragbaren Infektion, STI, anzustecken und zu erkranken. 

Untersuchungen haben ergeben, dass die Zahl der sexuell übertragbaren Infektionen in Deutschland und weltweit seit einiger Zeit wieder deutlich zunimmt.

HIV/Aids kennen die Menschen heute, aber die wenigsten wissen, dass es neben HIV noch andere sexuell übertragbare Infektionen gibt, mit denen man sich beim Sex anstecken kann, wie z. B. Syphilis, Chlamydien, Hepatitis B, Hepatitis C, Herpes genitalis und Trichomonaden.

Obwohl die meisten STI im Gegensatz zu HIV heilbar sind, können sie die Gesundheit auf Dauer schädigen, wenn sie nicht behandelt werden, und das Risiko einer HIV-Infektion um das Zwei- bis Zehnfache erhöhen.

Wer sich und seine Partnerin/ seinen Partner vor STI und HIV schützen will, muss Bescheid wissen. Und auch in der Lage sein und sich trauen, in intimen Situationen Schutzmöglichkeiten anzusprechen und anzuwenden. Dazu will die „GROßE FREIHEIT“ ermutigen und beitragen.

Das Ausstellungsangebot ist kostenfrei und wendet sich an Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren. Die Ausstellung thematisiert verschiedene Aspekte von Sexualität, mögliche Ansteckungsrisiken beim Geschlechtsverkehr und unterschiedliche sexuelle Verhaltensweisen. Eine gewisse Reflektionsfähigkeit und Reife erleichtern daher den Zugang zu der Ausstellung und ihren Inhalten.

  1. Die Ausstellung bietet eine praktische und interaktive Ergänzung zum Schulunterricht.
  2. Lehrkräfte und pädagogisches Personal erhalten konkrete Hilfestellungen, um das noch tabuisierte Thema „STI“ mit Jugendlichen anschaulich, lebensnah und effektiv zu bearbeiten.
  3. Durch die kompakte Wissensvermittlung entsteht nur eine geringe Ausfallzeit in der Schule .
  4. Die Ausstellung ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell erreichbar
  5. Schüler und Schülerinnen aller Schulformen ab 14 Jahren sind willkommen.
  6. Wir bieten eine unbürokratische und schnelle Anmeldung Ihrer Schulklasse online in nur 2 Minuten.

Nein. In der Ausstellung geht es vor allem darum, wie man sich vor HIV und anderen STI schützen kann. Die Darstellung der Infektionen erfolgt symbolhaft, es gibt keine abschreckenden Bilder.

Besucher und Besucherinnen

  • erhalten einen Überblick über sexuell übertragbare Infektionen und deren mögliche Folgen für ihre Gesundheit.
  • lernen, welche Ansteckungswege es gibt und wie sie Symptome erkennen können.
  • setzen sich mit Möglichkeiten des Schutzes vor Infektionen auseinander und lernen, Empfängnisverhütung und Infektionsschutz zu unterscheiden.
  • erfahren, dass sie selbst etwas für den Schutz ihrer Gesundheit und die eines Partners/einer Partnerin tun können (Kondome benutzen).
  • haben Spaß beim Ausprobieren der interaktiven Stationen und können selbst entscheiden, wie viele und welche der Angebote sie nutzen.
  • lernen, über das Thema zu sprechen und zu verstehen, dass es vor allem in der intimen Kommunikation eine wichtige Rolle spielt.
  • erhalten Argumentationshilfen für die Frage, weshalb es sinnvoll ist, beim Sex Kondome zu verwenden.
  • lernen, die richtige Anwendung von Kondomen und anderen Schutzmaßnahmen kennen.
  • erfahren, an wen sie sich im Bedarfsfall wenden können.
  • lernen, dass Ärzte/Ärztinnen und Berater/-innen mit dem Thema STI vertraut sind und dass es weder peinlich noch ungewöhnlich ist, mit ihnen darüber zu reden.

Die BZgA empfiehlt einen Besuch der Ausstellung ab 14 Jahren, da zum Verständnis der Thematik eine Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität stattgefunden haben sollte. Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren sollten nur in Begleitung Erwachsener die Ausstellung besuchen.

Eltern können selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder mit in die Ausstellung nehmen, sollten aber bedenken, dass Kinder unter 12 Jahren von der Thematik eventuell überfordert sind.

Die Protagonisten und auch ihre Geschichten sind nicht echt, sondern erfunden, dabei jedoch möglichst realitätsnah gestaltet. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind aber rein zufällig.

Da die Ausstellung von sexuell übertragbaren Krankheiten handelt, ist es notwendig, auch Sexualität zu thematisieren. Es sind jedoch keine Geschlechtsteile zu sehen, auch werden keine erotischen oder pornographischen Abbildungen, Fotos oder Filme gezeigt.

Natürlich! Zum einen können sich Besucher und Besucherinnen an die Ausstellungsbetreuer/-innen im Auftrag der BZgA wenden, die man an den hellblauen Polo-Shirts mit dem „GROßE FREIHEIT“-Logo erkennen kann. Aber auch Berater/-innen der lokalen Fachstellen, beantworten gerne alle Fragen zum Thema und bewahren darüber Stillschweigen. Besucher/ -innen brauchen also keine Sorge zu haben, dass jemand etwas weitererzählt.

Antworten auf viele Fragen rund um STI und HIV  sowie die Kontaktdaten zur anonymen Telefonberatung sowie zur Onlineberatung (natürlich kostenlos) gibt es hier.