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Kampagnen Engagierte Partner

Viele Erfolge der HIV/Aidsprävention in Deutschland sind das Ergebnis einer engen Kooperation der BZgA mit verschiedensten Partnern von Fachorganisationen bis zur Privatwirtschaft. Viele dieser Kooperationen haben sich im Laufe der Jahre als Basis der HIV-Prävention etabliert.

Kooperationen auf Fachebene

Die seit Beginn der Kampagne verabredete Arbeitsteilung zwischen der staatlichen BZgA und der Deutschen AIDS Hilfe (DAH) als Dachverband der über 100 bundesweiten AIDS-Hilfegruppen ist ein entscheidender Bestandteil, um das breite Spektrum verschiedener Zielgruppen möglichst effektiv zu erreichen.

Die enge Kooperation zwischen Bund und Ländern sowie die Zusammenarbeit mit Beratungsfachkräften in den örtlichen Gesundheitsämtern, AIDS-Hilfen und anderen Beratungsstellen vor Ort sichert die bundesweite Wirkung der Kampagne. Wichtige Partner für die HIV-Prävention sind auch die Lehrkräfte an den Schulen und zunehmend die Ärzteschaft. Die BZgA kooperiert zudem mit der Deutschen AIDS-Stiftung, nationalen Vereinen und Verbänden sowie mit internationalen Organisationen. Zu einer Vielzahl von Ländern, wie beispielsweise Östereich, der Schweiz oder der Ukraine bestehen intensive Arbeitskontakte.

Das Bundesministerium für Gesundheit erledigt im Rahmen des Grundgesetzes die gesetzgeberischen und verwaltungsmäßigen Aufgaben auf dem Gebiet der Gesundheitspolitik. Das BMG hat unter anderem die "Fachaufsicht" über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und damit auch über die HIV/Aids-Präventionskampagne in Deutschland.

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Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) ist der Dachverband von bundesweit über 100 regionalen AIDS-Hilfen. Sie wendet sich vor allem an Menschen, die in besonderer Weise von HIV/Aids bedroht oder betroffen sind und fungiert als Interessenverband der Menschen mit HIV und Aids.

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Das Robert Koch-Institut ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung, Epidemiologie und der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung. Die Kernaufgaben sind die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten. Dazu gehören insbesondere auch HIV und Aids und die epidemiologischen Übersichten für Deutschland.

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Die gemeinnützige Deutsche AIDS-Stiftung verbessert die Lebenssituation von Menschen mit HIV/Aids. Sie unterstützt Betroffene, die sich in besonderer sozialer Notlage befinden, materiell. Sie fördert Projekte für und von Menschen mit HIV/Aids: vor allem in Deutschland, aber auch international.

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Die Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG) ist eine wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft für HIV/Aids in Deutschland. Sie veranstaltet unter anderem den Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress und veröffentlicht Therapie- und Prophylaxeleitlinien. Das Engagement umfasst Forschung, Politik und internationale Kooperationen.

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Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter e. V. (dagnä) wurde 1990 gegründet. Sie vertritt nahezu alle haus- und fachärztlich niedergelassenen HIV-Schwerpunktbehandler und ambulant tätigen Infektiologen in Deutschland. Zentrale Themen sind die Prävention, Diagnostik und Behandlung der HIV-Infektion sowie weiterer, insbesondere sexuell übertragbarer Infektionskrankheiten.

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Die Deutsche STI-Gesellschaft versteht sich als aktive medizinische Fachgesellschaft zur Förderung der sexuellen Gesundheit. Sie bringt unterschiedliche Fachdisziplinen zusammen: die Gynäkologie, Urologie, Dermatologie, Psychologie, Epidemiologie, Sozialwissenschaft, den Bereich “Public Health”, sowie viele weitere Berufsgruppen.

Die DSTIG informiert über Prävention, Forschung und Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen. Sie fördert den wissenschaftlichen Austausch und organisiert Fortbildungsmaßnahmen und den Deutschen STI-Kongress.

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Das DIMDI gibt Klassifikationen zur Kodierung von Diagnosen und Operationen heraus und pflegt weitere medizinische Bezeichnungssysteme. Außerdem betreibt es Informationssysteme für Arzneimittel, Medizinprodukte und zur Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren (Health Technology Assessment, HTA).

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pro familia, die Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V., engagiert sich für selbstbestimmte Sexualität. Zu den Hauptaufgaben von pro familia gehören daher: Die Familienplanungsberatung berät in allen Fragen von Verhütung, Schwangerschaft und Elternschaft. Mit sexualpädagogischen Angeboten leistet pro familia einfühlsame Aufklärung und unterstützt Jugendliche beim verantwortlichen Umgang mit Sexualität. Die Sexualberatung bietet professionelle Ansprechpartner für Fragen und Schwierigkeiten im persönlichen und partnerschaftlichen Erleben der Sexualität.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die 1948 gegründet wurde und deren Hauptsitz sich in Genf befindet. Sie befasst sich hauptsächlich mit Fragen der öffentlichen und internationalen Gesundheit in allen Regionen der Welt.
Das WHO-Regionalbüro für Europa ernennt (nach Zustimmung der WHO-Zentrale in Genf) so genannte Kollaborationszentren. Diese führen für einen bestimmten Zeitraum vereinbarte Arbeitsprogramme auf ihrem jeweiligen wissenschaftlichen Fachgebiet oder im Rahmen ihrer Schwerpunktarbeit durch. Die BZgA ist WHO-Kollaborationszentrum für sexuelle und reproduktive Gesundheit.

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UNAIDS ist das gemeinsame Programm der Vereinten Nationen zu HIV und AIDS und der wichtigste globale Fürsprecher für schnelle, umfassende und koordinierte weltweite Aktionen gegen die Epidemie. Die Aufgabe von UNAIDS ist, ein gemeinsames Vorgehen gegen HIV und Aids zu unterstützen. Dazu gehört, die Übertragung von HIV zu verhindern und Pflege und Unterstützung für diejenigen zu leisten, die bereits mit dem Virus leben. Die Anfälligkeit von Menschen und Gemeinschaften für HIV soll reduziert und die Auswirkungen der Krankheit gelindert werden.

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Public Private Partnerships

Der hohe Bekanntheitsgrad und die Durchsetzungskraft von GIB AIDS KEINE CHANCE ist auch dem Engagement der vielen Partner aus der Wirtschaft zu verdanken, die die Kampagne finanziell und logistisch unterstützen.

In den vergangenen Jahren hat die BZgA viele kleinere und größere Unterstützer für die HIV/Aidsprävention gewinnen können.

Der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. unterstützt die HIV/Aids-Präventionsarbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung seit 2005 mit mehreren Millionen Euro jährlich. Diese Kooperation trägt wesentlich dazu bei, die bisherigen Erfolge in der HIV/Aids-Prävention in Deutschland zu sichern und den neuen Herausforderungen wirksam zu begegnen. Die von der PKV zur Verfügung gestellten Mittel ergänzen die Finanzmittel der Bunderegierung und werden vor allem in die Verstärkung der reichweitenstarken Massenkommunikation investiert. Die PKV ist auch Partner im Bundeswettbewerb Aidsprävention.

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Der Fachverband Aussenwerbung e.V. als Dachverband deutscher Aussenwerbungsfirmen unterstützt seit 1994 die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durch kostenlose Großplakatflächen in ganz Deutschland. Die großen mach's mit-Plakate sind das Markenzeichen der HIV/Aidsprävention. Jährlich werden über 100.000 Plakate kostenlos präsentiert.

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