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Diese Website ist ein Service der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung


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Ziele und Wirkung

Die Ziele

Die persönliche Handlungskompetenz der jungen Menschen, sich zu schützen, soll erweitert
werden. Die Teilnehmenden lernen, wie sie sich und ihre Partner/-innen wirkungsvoll gegen eine Infektion schützen können, aber auch wie sie Betroffene unterstützen können: Sie wissen
mehr, haben bessere Problemlösefähigkeiten und können ohne Tabus und Scham über Liebe,
Sexualität und Verhütung sprechen.

Zielgruppen: Mit wem funktioniert der Mitmach-Parcours?

Vom Mitmach-Parcours profitieren nicht nur Jugendliche sondern genauso Erwachsene. Das haben die Erfahrungen in den Modell-Ländern gezeigt. Und zwar mit so unterschiedlichen
Gruppen wie Polizisten, Gefangenen, Besuchern von Begegnungs-Stätten, Prostituierten und
HIV-infizierten Menschen, alle Menschen im reproduktiven Alter, Lehrer/-innen, Eltern, jungen Mädchen ab 10 Jahren.

So fantasievoll und anregend die Materialien des Mitmach-Parcours auch sind, sie wirken nicht allein. Ohne die spezielle und innovative Methodik der teilnehmer- und dialog-orientierten Moderation, die wertschätzend und tolerant ist, sind die gewünschten Resultate nicht zu erzielen. Diese spezielle Form der Moderation geht sensibel auf den Stand von Wissen, Einstellungen und Offenheit ein, den die jeweilige Gruppe in den Mitmach-Parcours mitbringt. Die Teilnehmenden von vornherein einzubeziehen und sie aktiv zu beteiligen, ermöglicht erst den vollen Lerneffekt.

Grafik zur Moderation im Mitmach-Parcours: Zusammenfassung der Vorgehensweise und der Ziele

Teilnehmer-orientierte Moderation: Chance für Wirkung

Die Moderation im Mitmach-Parcours bietet die einzigartige Chance, auch schwierige Themen anzusprechen, wie z. B. Fremdgehen, Kondombenutzung, Homosexualität, sexuelle Gewalt. Diese Themen sind wichtig, weil sie für die Verbreitung der Infektionen von entscheidender Bedeutung sind. AIDS-Prävention kann ohne das offene Sprechen darüber nicht wirksam sein.

Intensives Training

Diese Form der teilnehmer- und dialogorientierten Moderation ist im Kontext einiger Partnerländer oft neu und vielleicht noch ungewohnt. In den meisten schulischen und Weiterbildungsbereichen werden Formen der mehr oder weniger einseitigen Kommunikation verwandt. Deshalb erfordert das Erlernen ein intensives Training mit viel praktischem Üben. Ein anfängliches ca. einwöchiges Training muss in regelmäßigen Nachschulungen fortgesetzt und die Einsätze müssen durch Supervision begleitet werden.

Moderatoren sitzen im Gesprächskreis zusammen

Supervision

Alle Kriterien der dialog-orientierten Moderation zu erfüllen, ist nicht einfach und erfordert einen längeren Lernprozess. Die regelmäßige Rückmeldung über ihr Moderations- und Kommunikationsverhalten gibt den Moderatorinnen und Moderatoren die Chance, sich laufend zu verbessern. Erst durch gute Moderation wird eine durchgehend gute Qualität der Mitmach-Parcours-Einsätze gewährleistet und die präventiven Ziele können voll erreicht werden.



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