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Zielgruppenfokus

Die JugendFilmTage bieten sich mit ihrem handlungsorientierten außerschulischen Ansatz ab, Zielgruppenschwerpunkte zu setzen.

Junge Jugendliche

Das Interesse von Jugendlichen an Informationen über sexuelle Themen ist hoch. Besonders die Jüngeren fühlen sich nicht genug aufgeklärt. Um Jugendliche vor und während ihren ersten sexuellen Erfahrungen aufzuklären, müssen die Angebote frühzeitig ansetzen. Eine BZgA-Studie zeigt, dass die große Mehrheit der Lehrer/innen für eine Aufklärung in der Pubertät ist. Mit Mädchen am besten ab 12 bis 14 Jahren, mit Jungen ab 13 bis 15 Jahren. Auf Wunsch regionaler Präventionsfachkräfte wurden in das Angebot der JugendFilmTage auch Filme für deutlich jüngere Jugendliche aufgenommen.

Mischen sie die Altersgruppen an einem Filmtag nicht zu stark. Sofern Sie JugendFilmTage mehrtägig anbieten, können Sie Altersschwerpunkte setzen. Nicht nur den Jugendlichen sondern auch den Akteuren bei den Mitmach-Aktionen fällt es so deutlich leichter, zielgruppenspezifische Aufgaben bzw. Fragen an zu stellen.

Besonders benachteiligte Jugendliche

Besonders benachteiligte Jugendliche in komplexen Problemlagen können gezielt in die JugendFilmTage einbezogen werden. Hier bietet sich eine Zusammenarbeit in der Planungsphase mit "Kompetenzagenturen", Schulverweigerungsprojekten und/oder der Schulsozialarbeit an.

Jungendliche mit Behinderung

Grundsätzlich eignet sich die methodisch flexible erlebnisorientierte Ausrichtung der JugendFilmTage für alle Jugendlichen. Abhängig von der Art der Behinderung bieten sich JugendFilmTage auch für Jugendliche mit verschiedenen Förderschwerpunkten an. Die Filme sollten diesbezüglich gezielt ausgewählt werden und die Mitmach-Aktionen sowie deren Aufgaben an die Möglichkeiten und Erfordernisse der Jugendlichen angepasst werden. In einigen Filmen spielen auch behinderte Jugendliche eine zentrale Rolle, so dass die Identifikation hier unter Umständen besonders leicht fällt.

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