Eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Durch die Betreuung der Aktionsstände erhalten die örtlichen Beratungsstellen die Möglichkeit, sich und ihre Angebote den Schulklassen möglichst attraktiv zu präsentieren. Entweder kann das jede Institution einzeln für sich oder gemeinsam zum Beispiel als Arbeitskreis. Übersichtliche Plakate mit Institutionsbeschreibung und Logo kommunizieren alle vor Ort aktiven Partner/innen am deutlichsten.
Die Mitmach-Aktionen stehen häufig im Foyer eines professionellen Kinos und sollten sich in diesem Umfeld auch gestalterisch "behaupten". Die Investition zum Beispiel in Tischtücher und Dekorationsmaterialien als Hintergrund lohnt sich - auch im Hinblick auf zukünftige Aktivitäten. Über die BZgA können Sie z.B. attraktive Pappstellwände gegen Kostenbeteiligung beziehen, siehe Baustein Medien und Materialien.
Die Abstimmung, wer welche Spielaktionen anbietet, findet im gemeinsamen "Planungstreffen" statt. Damit die Schüler/innen und auch die Lehrkräfte auf einen Blick erkennen, welches Thema die Mitmach-Aktion behandelt, empfehlen wir Ihnen, dieses zum Beispiel mit einem Schild, einer Fahne o.ä. groß und attraktiv zu kommunizieren. Dies lockt Jugendliche zusätzlich, unterscheidet die Mitmach-Aktionen der Akteure inhaltlich voneinander und verdeutlicht auch die Breite der Themenaspekte Ihrer JugendFilmTage.
Die Zahl der Aktionsstände sollte im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Jugendlichen stehen. Bei zum Beispiel 100 angemeldeten Jugendlichen sollten es ca. drei Mitmach-Aktionen sein; bei 1.000 Jugendlichen mindestens sechs. Die Aktionsstände sollten zusammenhängend entlang der Laufflächen zwischen Kinoeingang und den benutzten Kinosälen platziert werden. Informationsmaterial kann sowohl an den verschiedenen Aktionsständen als auch an einem zentralen unbetreuten (und damit besonders niedrigschwelligen) Platz ausgelegt werden.
Bietet das Kino keine Freifläche für Mitmach-Aktionen, findet sich meist in unmittelbarer Nachbarschaft ein erreichbarer Raum.
Empfehlenswert ist es, an einem zentralen Stand im Kinofoyer die Lehrkräfte mit Materialien und Informationen der regionalen Beratungsstellen und der BZgA rund um die Themen der JugendFilmTage zu versorgen. Optimalerweise betreuen diesen Stand Mitarbeiter/innen, die selber in Schulen Aufklärungsveranstaltungen anbieten. Ein gut sichtbares Schild sollte auf diesen Stand hinweisen. Mehr zur Unterstützung von Lehrkräften im Baustein Lehrkräfte-Einbindung.
Eine Kurzdarstellung dieses BZgA-Angebotes für Multiplikatoren bietet der Flyer.
Zum Bewerbungsflyer JugendFilmTage
Gut gemachte Spielfilme können einen stark motivierenden Impuls setzen, damit sich Jugendliche mit den Themen HIV/Aids, STDs und Sexualität persönlich auseinander setzten.
Hier finden Sie den Leitfaden zu den JugendfilmTagen als PDF - mit detaillierten Informationen zur eigenständigen Durchführung.