Eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Gut gemachte Spielfilme können einen stark motivierenden Impuls setzen, damit sich Jugendliche mit den Themen HIV/Aids, STDs und Sexualität persönlich auseinander setzen.
Mitmach-Aktionen vor und nach den Filmvorführungen ermöglichen eine erste vertiefende Auseinandersetzung. Notwendig bleibt allerdings eine intensive Vor- und Nachbereitung durch die Lehrkräfte in der Schule.
Die BZgA stellt Ihnen gerne auf Anfrage über die Agentur Sinus Ihre TV-/Kinospots im Kinoformat mit der entsprechenden Vorführgenehmigung zur Verfügung. Die Spots werden am besten direkt vor den Spielfilmen gezeigt, um einen deutlichen inhaltlichen Impuls zum Thema HIV/Aids zu setzen. Dies empfiehlt sich, da die meisten Filme zwar diverse thematische Aspekte im Bereich Sexualität behandeln, aber nur selten explizit das Thema HIV/Aids. Einige der aktuellen Kinospots sind lizenzpflichtig. Eine Übersicht über die kostenfreien und lizenzpflichtigen Spots erhalten Sie zu Ihrer Anfrage.
Die Auswahl und Anzahl der zu zeigenden Filme ist abhängig von Ihrem regionalen Konzept, den räumlichen Möglichkeiten des Kinos bzw. alternativen Filmvorführraums und der Anzahl der Jugendlichen.
Bei begrenzten Möglichkeiten reicht ein für die anzusprechende Zielgruppe thematisch passender interessanter Film, der täglich gezeigt wird. Bis hin zu großen Multiplexkinos, in denen zeitversetzt z.B. bis zu 3 verschiedene Filme täglich präsentiert werden können, siehe Beispiele für Kinotage in den Bausteinen Planung und Bewerbung.
Ob Sie die Filmauswahl thematisch bündeln im Sinne von Schwerpunkt-JugendFilmTagen oder inhaltlich in die Breite gehen, ist ihre konzeptionelle Entscheidung. Erfahrung: Spielfilme, die erst kürzlich im Fernsehen liefen, werden meist weniger nachgefragt.
Wir empfehlen Ihnen ausdrücklich, die Filme vor dem Einsatz zu sichten! Alle Filme sind mit Altersempfehlungen und Kurzbeschreibungen versehen und verschiedenen Themenkategorien. Zu besonders interessanten bzw. stark nachgefragten Filmen finden Sie auch eine ausführliche inhaltliche Filmbeschreibung und Methodenempfehlungen für die Vor- und Nachbereitung der Filme in der Schule.
Die meisten Filme sind als DVD in Videotheken erhältlich - leider nicht alle. In diesen Einzelfällen können Sichtungskopien leihweise über die Filmverleiher angefordert werden.
Die Filmleihgebühren sind über die Veranstalter der JugendFilmTage zu tragen. Um die entstehenden Kosten zu decken, empfiehlt sich die Gewinnung eines/einer regionalen Sponsors/Sponsorin (z.B. Sparkasse, Bank, Krankenkasse, Unternehmen). Wenn Sie einen Eintritt erheben wollen, empfiehlt sich abhängig von der anzusprechenden Zielgruppe 0,50 bis 2,- €. Wenn Sie das "Angebotspaket" der BZgA nutzen möchten, sind aus pädagogischen Gründen die Eintrittskosten auf max. 2,50 € je Schüler/in begrenzt.
Die Filmleihgebühren variieren relativ stark und hängen ab von der Aktualität des Films, der zu erwartenden Zuschauerzahl, der Art der Vorführung und auch Ihrem "Verhandlungsgeschick". Den nichtkommerziellen Charakter der Veranstaltung sollten Sie bei dem Verleiher ebenso betonen wie das soziale Engagement aller beteiligten Partner. Die jeweils aktuellen Konditionen erfragen Sie bitte bei den Filmverleihern. Die Adressen und Internetauftritte finden Sie bei den jeweiligen Filmbeschreibungen.
Eine Kurzdarstellung dieses BZgA-Angebotes für Multiplikatoren bietet der Flyer.
Zum Bewerbungsflyer JugendFilmTage
Gut gemachte Spielfilme können einen stark motivierenden Impuls setzen, damit sich Jugendliche mit den Themen HIV/Aids, STDs und Sexualität persönlich auseinander setzten.
Hier finden Sie den Leitfaden zu den JugendfilmTagen als PDF - mit detaillierten Informationen zur eigenständigen Durchführung.