Eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Hier finden Sie ein Kontaktformular. Dieses können Sie ausfüllen und abschicken. Die von der BZgA beauftragte Agentur Sinus - Büro für Kommunikation wird sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen. Alle Leistungen, die Ihnen die BZgA im Rahmen eines Angebotspakets zur Verfügung stellt, sind dort ebenfalls beschrieben.
Die Filmkosten trägt der Kreis regionaler Kooperationspartner/-innen. Je nach Alter des Filmes liegen die Kosten für einen Einsatz zwischen 50,- und 400,- zzgl. MwSt. Hinzu kommt beim Einsatz von 35mm-Kopien ein versicherter Transport zwischen Kino und Filmlager. Die Höhe der Kosten sollten Sie mit dem Verleiher absprechen. Refinanzieren lassen sich diese z.B. über Sponsorinnen und Sponsoren oder über Eintrittsgelder von bis zu 2,50 Euro pro Person.
TIPP: Preise für die Filmeinsätze lassen sich oftmals verhandeln. Wenn Sie die Filmausleihe über das Kino organisieren, erhalten Sie meist bessere Konditionen. Viele Verleiher unterstützen Präventionsveranstaltungen. Daher empfiehlt es sich, den "Non Profit" - Charakter der Veranstaltung zu thematisieren.
Zu jedem empfohlenen Film finden Sie eine Inhaltsbeschreibung und Angaben zu Verleiher und vorliegenden Formaten. Dies sind in den meisten Fällen 35mm Kinokopien, in einzelnen Fällen DVDs. Die Verleiher können Ihnen Auskunft darüber geben, ob eine Filmkopie verfügbar ist und wie hoch die Kosten für die Ausleihe sind.
TIPP: Da oft nur 1-2 Kopien eines Filmes vorhanden sind, sollten Sie frühzeitig bei den Verleihern Ihren Einsatz buchen, damit Ihnen eine Kopie reserviert wird. Sollten Sie einen DVD- Einsatz planen, bedenken Sie bitte, dass dieser ebenfalls lizenzpflichtig ist.
Im Filmpool der BZgA befinden sich rund 70 jugendgerechte Spielfilme und Dokumentationen für den Einsatz bei JugendFilmTagen rund um die Themen Sexualität und Aids. Diese sind nach Themengruppen, Genre und Altersgruppen geordnet. In der Filmliste finden Sie zusätzlich alle spezifischen Themenaspekte jeden Filmes.
BEISPIEL: Sie planen eine Veranstaltung, die als thematischen Schwerpunkt Sexualität und Migration hat. Über die Suchfunktion mit der Maske "nach Themen" erhalten Sie Empfehlungen, welche Filme zu Ihrem regionalen Angebot passen könnten.
Im Leitfaden für Veranstalter finden Sie zahlreiche Textbausteine für die Anschreiben an die Repräsentantinnen und Repräsentanten. Auch stellt Ihnen die BZgA Checklisten als Hilfestellung für die Organisation Ihrer Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Empfehlenswert ist eine Eröffnung Ihrer JugendFilmTage im Kinosaal durch die Schirmherrin bzw. den Schirmherrn.
TIPP: Überlegen Sie frühzeitig gemeinsam im Kooperationskreis, wer die Schirmherrschaft übernehmen sollte. Ihre Anfrage sollten Sie möglichst frühzeitig stellen, um Ihre JugendFilmTage im Kalender Ihrer Schirmherrin oder Ihres Schirmherrn zu reservieren.
Als Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner sind alle Institutionen denkbar, die sich regional und/oder überregional im Bereich der HIV/Aids- und STD- Prävention und Sexualaufklärung engagieren. In vielen Regionen sind das Gesundheits- und Jugendämter, Aidshilfe, Schwangerschafts-Konfliktberatungsstellen (z.B. pro familia oder Donum Vitae), die Jugendsozialarbeit, Lebenshilfen u.a..
Für die Einladung der Institutionen zu einem Planungstreffen im Kooperationskreis finden Sie im Leitfaden Textbausteine. Im Rahmen der Planungstreffen definieren alle beteiligten Akteur/-innen eine gemeinsame regionale Konzeption.
Für die Finanzierung von z.B. Sachleistungen, Hauptgewinnen oder Preisen konnten vielerorts Sparkassen oder Krankenkassen gewonnen werden. Jugendgerechte Preise könnten dabei z.B. Kinofreikarten, Klassengutschein für das örtliche Schwimmbad, Kletter-/ Erlebnisparks, Tagesausflüge und Busreisen sein.
TIPP: Argumentieren Sie bei der Anfrage mit der Altersgruppe der Jugendlichen, für die der Preis bestimmt ist. Damit präsentieren sich die Sponsor/-innen einer stark umworbenen Zielgruppe.
Wenn die Anmeldungen schleppend verlaufen, sollten Sie punktuell telefonisch in den Schulen nachfragen, ob die Bewerbungsmaterialien bei den Beratungslehrkräften angekommen sind. Sollte der Flyer nicht angekommen sein, ist ein ergänzendes Mailing oder ein Fax-Aussand an alle Schulen empfehlenswert. Eine Presseankündigung kann noch einmal explizit auf die Veranstaltung hinweisen.
TIPP: Bauen Sie frühzeitig Kontakte zu den Schulen und zu Medienvertreterinnen und Medienvertretern auf. Damit erreichen Sie eine nachhaltige Einbindung der Schulklassen und ggf. eine thematische Reihe in der lokalen Presse.
Eine Kurzdarstellung dieses BZgA-Angebotes für Multiplikatoren bietet der Flyer.
Zum Bewerbungsflyer JugendFilmTage
Gut gemachte Spielfilme können einen stark motivierenden Impuls setzen, damit sich Jugendliche mit den Themen HIV/Aids, STDs und Sexualität persönlich auseinander setzten.
Hier finden Sie den Leitfaden zu den JugendfilmTagen als PDF - mit detaillierten Informationen zur eigenständigen Durchführung.