Eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Der Bundeswettbewerb Aidsprävention hat zum Ziel, bundesweit neue und modellhafte Ansätze für die Aidsprävention auf lokaler und regionaler Ebene zu identifizieren und wieder als Beispiele an die örtlichen Strukturen zurückzugeben. Neben Projekten können auch Projektideen auf Konzeptniveau eingereicht werden, die der HIV-und STI-Prävention verpflichtet sind. Besonders erwünscht sind dabei Projekte, die sich innovativ auch neuen inhaltlichen Herausforderungen stellen. Dazu gehören frühzeitiges Beraten und Testen, das Absenken von Hemmschwellen, um medizinische Systeme in Anspruch zu nehmen (Ansprache sog. "late presenter").
Auch in diesem Jahr können Wettbewerbsbeiträge zum Thema "Neue Wege sehen, neue Wege gehen!" eingereicht werden. Die Projekte sollen neue Methoden, Kommunikationsformen, Gesprächsanlässe, Vernetzungsmöglichkeiten mit ungewöhnlichen Projektpartnern aufzeigen, Gespräche über HIV/Aids und andere STI fördern, aufrecht halten und zum gegenseitigen Verstehen beitragen. Auch das Aufgreifen neuer inhaltlicher Herausforderungen beweist Innovation!
PDF-Dokument, 3 Seiten
Es werden Projekte und ausgereifte Projektideen gesucht, die Impulse geben, wie Menschen in oder außerhalb von Beziehungen, aus unterschiedlichen Kulturen, Angehörige verschiedener Generationen, Menschen unterschiedlichen oder gleichen Geschlechts, Menschen mit unterschiedlichen Rollen und Aufgaben, Menschen auf der Straße, im Beruf, während der Freizeit, krank oder gesund, redegewandt oder zurückhaltend, jung oder alt, öffentlich und privat miteinander über HIV/Aids, STI und die Gefahren, die von Aids nach wie vor ausgehen, ins Gespräch kommen.
Auch Schutzmöglichkeiten, die Vorteile eines frühen Tests nach guter Beratung, die Bedrohung, die von Aids trotz verbesserter Behandlungsmöglichkeiten ausgeht, die Solidarität mit Betroffenen und die gemeinsame Verantwortung für Gesundheit können dabei eine Rolle spielen. Aus den Projektbeschreibungen soll hervorgehen,
Sprachliche und kulturelle Barrieren sowie soziale Benachteiligung können darüber entscheiden, ob wichtige, lebenserhaltende Informationen ankommen und verstanden werden. Deshalb werden insbesondere Projekte prämiert, die die Zielgruppen von Menschen in schwierigen Lebenslagen und Menschen mit Migrationshintergrund, mit sprachlichen Barrieren und Menschen mit Hemmungen, medizinisch-soziale Hilfen in Anspruch zu nehmen im Fokus haben.
Wettbewerbsbeiträge können einfach online bis zum 15.06.2010 eingereicht werden. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.
Die vorgegebenen Pflichtfelder der Projektbeschreibungsmaske müssen vollständig ausgefüllt werden und die Anmeldebedingungen akzeptiert werden. Dazu gehören auch die Begründung der Preiswürdigkeit und Angaben zum Einsatz des möglichen Preisgeldes. Optional können 10 digitale Fotos, ein maximal fünfminütiger Film/Video/Spot/Clip sowie zwei maximal fünfminütige Musikstücke zum Projekt hochgeladen werden.
Es können nur Bewerbungen berücksichtigt werden, die der BZgA über diese Website zugeleitet werden.
Die Bearbeitung kann in zeitlichen Abständen erfolgen. Eine kommentierte Navigation vereinfacht die Beitragsabgabe. Das standardisierte Beitragsformular ermöglicht die Vergleichbarkeit der eingereichten Projekte.
Alle Unterlagen, die nach Bewerbungsschluss eintreffen oder per Briefpost oder E-Mail der BZgA, einem Mitveranstalter oder Jurymitglied zugehen, finden keine Berücksichtigung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Verbands der privaten Krankenversicherung e.V. sowie des Bundesministeriums für Gesundheit sind von der Teilnahme am Bundeswettbewerb Aidsprävention ausgeschlossen. Die BZgA ist nicht verpflichtet, über die Gründe einer Nichtberücksichtigung Auskunft zu geben.
Alle Wettbewerbsbeiträge, die vollständig und fristgerecht eingehen, werden einer unabhängigen Bewertungsjury vorgelegt. Auf Basis der durch die Jury vorgenommenen Bewertung bestimmt die BZgA, als Veranstalterin, die Gewinnerinnen und Gewinner des Bundeswettbewerbs Aidsprävention. Die ersten nominierten 15 Projekte werden zur feierlichen Prämierung nach Berlin eingeladen und in einer Dokumentation zum Bundeswettbewerb ausführlich vorgestellt. Die nominierten und prämierten Teilnahmebeiträge werden mit einer Urkunde ausgezeichnet. Die prämierten Projekte erhalten einen Geldgewinn bis zu 5.000 EUR. Dieser Geldgewinn muss innerhalb des Projektes Verwendung finden und darüber ein Nachweis erbracht werden. Über die Geldverwendung sind Nachweise zu erbringen
PDF-Dokument, 3 Seiten
Einstellung der Projekte
01.03.2010 bis 15.06.2010
Bewertung der Projekte
16.06.2010 bis 20.09.2010
Nominierung erfolgt
ab 21.09.2010
Prämierung der Gewinner
am 22.10.2010
Präsentation der Projekte
ab 25.10.2010
Was hat sich bei den Preisträgern und Nominierten aus 2008 getan?