Eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Seit 1995 arbeite ich in der Deutschen AIDS-Stiftung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Presse und Fundraising. Als Stiftung, die bedürftigen HIV-positiven und an Aids erkrankten Menschen materiell hilft und dabei ganz überwiegend auf private Spenden angewiesen ist, steht die Information über die sozialen Probleme vieler betroffener Menschen im Fokus meiner täglichen Arbeit. Die meisten Gespräche berühren dabei früher oder später auch das Thema der Primär-Prävention bzw. generell Fragen nach dem Schutz vor HIV und Aids.
Immer wieder wird dabei auch die Frage gestellt, warum es überhaupt noch HIV-Infektionen gebe - jeder Mensch müsse doch inzwischen wissen, wie er sich vor HIV und Aids schützen könne. Wer daraus eine reine Schuldfrage macht, macht es sich zu einfach. Spannend ist die Frage aber als Herausforderung für den Präventionswettbewerb: Welche innovativen Projekte werden wir hören und sehen, die es schaffen uns alle rational und emotional so anzusprechen, dass wir das Richtige und Wichtige zum Schutz vor HIV wissen und in emotionalen Situationen instinktiv präventiv richtig handeln. Ich wünsche mir, im Wettbewerb möglichst viele solcher Projekte kennenzulernen. Zwar wird es auch weiterhin jedes Jahr neu diagnostizierte HIV-Infektionen geben - dann aber wahrscheinlich noch weniger.
Einstellung der Projekte
01.03.2010 bis 15.06.2010
Bewertung der Projekte
16.06.2010 bis 20.09.2010
Nominierung erfolgt
ab 21.09.2010
Prämierung der Gewinner
am 22.10.2010
Präsentation der Projekte
ab 25.10.2010