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Bundeswettbewerb Aidsprävention 2010

Jurorin Laura Kouznetsov

Dipl.-Soziologin Dr. Laura Kouznetsov, AIDS-Beratung Uni München

Aktueller Tätigkeitsbereich:
Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin der Psychosozialen AIDS-Beratungsstelle der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und beschäftige mich mit der Erforschung des Wissensstandes zum Thema HIV-Infektion und -Prävention bei den Aussiedlern und jüdischen Zuwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion im Vergleich zur deutschen Allgemeinbevölkerung. Für dieses Projekt wurde ich mit dem Forschungsstipendium nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz von der Universität Bayern e.V. ausgezeichnet, die Ergebnisse werden zurzeit in meiner Doktorarbeit zusammengefasst.

Berufliche Stationen:
Nach dem Bachelor- und Magisterstudium der Soziologie mit der Zusatzqualifikation in der Kriminologie (1996-2002) an der Universität Vilnius (Litauen) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (2001-2002), war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der LMU München (2003-2004) in dem Projekt über Drogenkarriere bei jungen Drogenabhängigen tätig. Seit 2004 bin ich in der Arbeitsgruppe HIV-Prävention der Psychosozialen AIDS-Beratungsstelle. Zu meiner Tätigkeit gehören die Planung und Durchführung von Befragungsstudien über HIV/AIDS und ihre Prävention, Interviews mit den HIV-positiven und STD-kranken Migranten. Zusätzlich unterstütze ich das Team unserer AIDS-Beratungsstelle bei der Beratung, beim Dolmetschen und bei der Organisation von HIV/AIDS-Informationsveranstaltungen in der Gruppe von russischsprachigen GUS-Migranten.

Persönliche Motivation, in der Jury mitzuwirken:
Ich finde den "Innovationswettbewerb Aidsprävention" ausgesprochen wichtig und freue mich sehr, die innovativen und interessanten Projekte unterstützen zu dürfen. Aufgrund meiner Ausbildung, wissenschaftliches Werdegangs und praktischer Erfahrung fühle ich mich geeignet, kritisch die vorgeschlagenen Projekte auf ihre Realisierbarkeit, gesellschaftliche Relevanz und präventives Outcome zu bewerten. Außerdem stellt die Jurymitgliedschaft für mich eine große professionelle Bereicherung dar.
 

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